Wissenswertes

Videoüberwachung

Videoüberwachung zeigt, was in den Bussen passiert

Zu derartigen Übergriffen, wie sie beispielsweise in der Münchener S-Bahn vorgefallen sind, soll es in Dürens Bussen gar nicht erst kommen. Vorausschauend und zur Sicherheit aller Beteiligten stattet die Dürener Kreisbahn elf Ihrer Fahrzeuge mit Videokameras aus.

Pro Fahrzeug werden zwischen vier und fünf Kameras installiert, die den gesamten Businnenraum erfassen, insbesondere solche Bereiche, die vom Fahrerplatz schlecht einsehbar sind. Die während der Fahrt aufgezeichneten Filme werden automatisch alle 48 Stunden überspielt. Überprüft werden sie nur dann, wenn sich ein Hinweis auf eine Straftat ergibt oder zur Nachverfolgung von Fahrgastbeschwerden. Über einen Monitor haben die Fahrgäste und der Fahrer einen umfassenden Überblick, was im Fahrzeug aktuell passiert. Die mit einer Videoanlage ausgestatteten Fahrzeuge erkennen Fahrgäste an einem entsprechenden Hinweisschild im Einstiegsbereich.

Insgesamt investiert die Dürener Kreisbahn rund 30.000 Euro in dieses Sicherheitsprogramm, denn die Busse der Dürener Kreisbahn sollen noch sicherer werden - sowohl für die Fahrgäste als auch für das Fahrpersonal. Einen Nebeneffekt bietet dabei die Möglichkeit, Personen zu identifizieren, die Busse beschädigen. Damit erhofft sich das Unternehmen eine deutliche Einsparung der Reparaturkosten bei Vandalismusschäden, die sich jährlich auf mehrere tausend Euro belaufen.

Kamera an Bord bedeutet letztlich für alle Beteiligten mehr Sicherheit und Wohlbefinden.